Backpacking & Reiseinformationen für die Mongolei (Teil 2)

Backpacking & Reiseinformationen für die Mongolei: von K bis Z

Mongolei, Zentralasien, Karakorum, Hauptstadt, Zentral Aimag, Bauwerk, historisch, Dschingis Khan, Nomaden, Lamaismus, Buddhismus, glauben, Glaube, Religion, Mauer

Mongolei: Karakorum

Karten

Zur Planung genügt die Karte: Übersichtskarte Mongolei, Reise-Know-How-Verlag, 1 : 1 600 000

Am besten sind allerdings mongolische Autokarten, diese gibt es in Ulaanbaatar im State Department Store, dem größten Kaufhaus des Landes. Bedauerlicherweise ist es nicht mehr gut sortiert. Seit 2006 ist es im Zuge der Umgestaltung zu einem riesigen Souvenirshop verkommen.

  • Road Network Map of Mongolia, 1 : 2 000 000, Faltblatt, ca. 6000 Tugrik
  • Auto-Atlas Mongolei, 1 : 1 000 000, Ringbuch, ca. 20000 Tugrik
  • Tourist Map of Ulaanbaatar (Ulan Bator), 1 : 10 000 und 1 : 200 000, jeweils ca. 6000 Tugrik, mit Hotels, Restaurants und medizinischen Einrichtungen

(Alle drei Karten gibt es in lateinischer und kyrillischer Schrift. Sind Sie im Land unterwegs, so sollten Sie die Karten in kyrillischer Schrift kaufen, so dass Sie notfalls den Ort auf der Karte dem Einheimischen zeigen können, zu welchem Sie möchten.)

Kleidung

Bequeme, der Jahreszeit entsprechende Kleidung. Bei Kälte helfen mehrere übereinander gezogene dünne Kleidungsstücke. Auf der Brust und am Rücken tut es eine alte Zeitung. Für die Beine sind Strumpfhosen auch für Männer eine hervorragende Lösung. Beachten Sie auch, dass die Nächte im Sommer im Norden der Mongolei sehr kalt werden können. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs ist, sollte so wenig wie möglich mit sich herumschleppen. Besonders in Bussen geht es sehr eng zu. Die Kleidung sollte strapazierfähig und leicht zu reinigen sein. Allgemeine Informationen zur Kleidung usw. gibt es unter Backpacking Packliste.

Elegante oder förmlich Kleidung sowie teuren Schmuck, nicht nur wegen den Grenzkontrollen, lassen Sie besser zu Hause.

Fehlt dennoch etwas, so findet man in den großen Aimag-Zentren auf Märkten immer Ersatz.

Klima

Das Klima in der Mongolei ist extrem kontinental. Starke Temperatur- und Niederschlagsschwankungen sind üblich. Im mittleren Temperaturen liegen zwischen –10 und 30 °C. Die besten Reisezeiten liegen im Sommer (Juni) und Herbst (August und September) mit Temperaturen zwischen 20 und 30 °C.  In der Nacht sacken die Temperaturen meist auf 10 °C ab. Trockenzeiten sind selten, außer in den Wüstengebieten. Ulaanbaatar ist die kälteste Hauptstadt der Welt, Wintertemperaturen bis –30 °C sind nicht selten. Im Sommer legen die Temperaturen bei 15 bis 30°C. In den Wüstengebieten wird es sehr heiß, die Gobi schafft es auf +45.

durchschnittliche Temperaturen in Ulaanbaatar (Ulan Bator)  in °C:

  • Januar: – 24,6
  • Februar: – 20,6
  • März: – 9,8
  • April: 0,3
  • Mai: 8,9
  • Juni: 14,8
  • Juli: 16,6
  • August: 14,7
  • September: 7,3
  • Oktober: – 1,1
  • November: – 13,2
  • Dezember: – 21,9

Kriminalität

Wie überall in der Welt ziehen Touristenzentren Taschendiebe und kleine Betrüger, nicht selten auch andere Reisende, die Ihr Urlaubsbudget anzapfen wollen. Wenden Sie sich im Notfall an die Polizei.

Die Kriminalitätsrate ist sehr gering, mit steigender Tendenz seit dem Jahr 2000. Über die Internetseite des Auswärtigen Amtes können die aktuellen Sicherheitshinweise nachgelesen werden: www.auswaertiges-amt.de

Medien / Internet / Radio / Fernsehen

Fernsehen und Radio: In der Mongolei können ca. 30 Kabel- oder Satellitensender empfangen werden. Nur bei reichen Nomaden möglich. In Ulaanbaatar gibt es Kabel- und Satellitenfernsehen: meistens BBC, CNN und Deutsche Welle.

Ausländische Zeitungen kommen mit Verspätung in die Mongolei und können in großen Zeitungshandlungen, am Bahnhof und Flughafen erworben werden. Die Flächendeckung funktioniert nur in Ulaanbaatar reibungslos. In Ulan Bator erscheinen die wöchentlichen englischsprachigen Zeitungen: “Ulaanbaatar Post” und der “Mongol Messenger”.

Mongolische Nachichtenagenturmontsame (in Englisch, Russisch, Chinesisch)

Internet: In Ulaanbaatar ist es inzwischen kein Problem mehr, ein Internetcafe oder einen Zugang zur Welt im Hotel zu bekommen. In den Aimag-Zentren wird man meist in der Post fündig. Die Kosten für eine Stunde im Netz kostet zwischen 1000 und 2000 Tugrik.

Meldepflicht

30 Tage Frist: Wer weniger als 30 Tage in der Mongolei bleibt, braucht sich nicht registrieren zu lassen. Er kann sich frei im Land bewegen, sofern er sich 100 km von den Landesgrenzen entfernt hält.

7 Tage Frist – über 30 Tage: Wer sich länger als 30 Tage in der Mongolei aufhält, muss sich bei der Ausländerbehörde beim Ministerium für Justiz und Inneres innerhalb der ersten 7 Tage anmelden und innerhalb der letzten 7 Tage wieder abmelden. Das Büro befindet sich in Ulan Bator in der Nähe der Friedensbrücke. (Tel.: 32 57 96 oder 32 40 58)

100 km Zone: Wer sich der Grenze nähert, benötigt einen Grenzzonenschein.

Mietwagen

Ein Auto kann man zur Zeit in der Mongolei nur mit Fahrer mieten.

Naturschutzgebiete

In Naturschutzgebieten oder Reservaten wird ein Eintritt (Permit) fällig. Er wird pro Person (3000 Tigrik) und pro Fahrzeug (4000 Tugrik) vor Ort in den Aimag-Zentren abgeglichen. Der Permit berechtigt zur Durchfahrt des Gebietes. Camping, offenes Feuer und herumliegender Abfall wird als Strafdelikt gewertet. Ebenfalls dürfen nur die vorgeschriebenen Wege benutzt werden. Angeln ist mit einer Erlaubnis möglich. Jagend prinzipiell verboten.

Orientierung im Land

In der Mongolei leben Nomaden, sie orientieren sich an den Naturgegebenheiten, Bergen, Tälern, Flüssen etc. Straßenbezeichnungen gibt es nur in Ulaanbaator. In der freien Natur ist ein Kompass, Lineal, Bleistift und eine gute Landkarte wertvoll.

Ortsbezeichnungen

Für den Reisegast scheint erst einmal alles klar zu sein, jede Sehenswürdigkeit hat einen Namen, und diese sind auf der Karte eingezeichnet. Das ist richtig, doch nur halb. Die Bezeichnungen sind meist international, der Nomade hat eine andere Bezeichnung für unsere Sehenswürdigkeit. Wenn man eine Reise selbst plant, ist es wichtig zu jeder Sehenswürdigkeit den Aimag des Landes und das Siedlungsgebiet (Sum) zu kennen. Wenn man einen Einheimischen nach dem Weg fragt, so ist es nützlich eine in kyrillischen Buchstaben gedruckte Landkarte zu haben.

Noch sind die Mongolen das gebildetste Nomadenvolk der Welt, beinah 99% der Nomaden, welche vor 1985 zur Schule gingen, können Landkarten exakt lesen.

Polizei

In jeder Polizei oder Staatsdienerei gibt es schwarze Schafe. Bisher ist es mir noch – nie – vorgekommen, dass ich bestätigen könnte, die Polizei wolle nur an mein Geld. Eher öfter von anderen Personengruppen.

Den Anordnungen der Miliz ist unbedingt Folge zu leisten. Als Ausländer unterliegt man der Strafgesetzgebung der Mongolei.

Post

In der Mongolei gibt es keine Postzustellung mittels Briefkasten. Ihre Briefe geben Sie bei der Post oder im Hotel ab.

Preise

Gemessen an mitteleuropäischen Maßstäben ist die Mongolei ein billiges Reiseland. Die Kosten variieren je nach den Ansprüchen des Touristen. Pro Tag dürften die Kosten 10, in Ulaanbaatar 20 Euro kaum übersteigen.

Heimische Produkte sind wesentlich billiger, als Waren, die eingeführt werden müssen.

Reiseliteratur

Reiseführer Mongolei:

  • Mongolia, Lonely Planet, ca. 25 Euro, 2018, in englisch, wie gewohnt gibt es fundierende Reiseinformationen entlang der attraktiven Touristenstrecken. (Reiseführer Mongolia bei amazon ansehen)
  • Fischer, Funck; Mongolei, Reise-Know-How Verlag, 22,50 Euro, 2015. (Reiseführer Mongolei bei amazon ansehen)
  • Wisotzki, Kappeli; Mongolei, Trescher Verlag, 19,95 Euro, 2018, eine echte Überraschung, die Autoren heben sich deutlich von der Informationsqualität der Reiseführer des Verlages ab. Alle Reiseinformationen sind genau und leicht nachvollziehbar. (Reiseführer Mongolei ansehen)
  • weitere Reiseführer über die Mongolei bei amazon ansehen

Transsibirische Eisenbahn mit Mongolei:

  • Knop, Doris; Transsib, Reise-Know-How Verlag, ca. 20 Euro, ältester Reiseführer zum Thema, für April 2018 geplant, der am besten recherchierte Reiseführer für individuelle Touristen entlang der Transsibirischen Eisenbahn. (bei amazon ansehen)
  • Engberding / Thöns; Transsib-Handbuch, Trescher Verlag, März 2017, gut recherchiert, historische Themen und Geschichte zu den beschriebenen Städten sehr gut bearbeitet. (bei amazon ansehen)
Gorki-Tereldsh, Nationalpark, Schildkrötenfelsen, Mongolei, Zentralasien, Chentij-Gebirge, Nomaden, Steppe, Grassteppe, Felsen

Mongolei: Schildkrötenfelsen im Gorki-Tereldsh Nationalpark

Reiten

Mongolische Pferde sind von der Größe her, mit dem Island-Pferd zu vergleichen. Sie sind also kleiner als die Europäischen, dafür aber kräftiger, ausdauernder, zutraulicher und genügsamer. Sie gewöhnen sich auch schneller an einen neuen Reiter als hierzulande. Pferde kann man für einen Tagesausflug beinah in jedem Ger Camp ausleihen. Etwas gewöhnungsbedürftig sind die mongolischen Sättel. Sie sind aus Holz, sehr kantig und hart. Für Touristen werden in den Camps auch die wesentlich bequemeren russische Sättel bereitgehalten. Wer lange Touren über drei, vier Wochen vor hat, sollte sich seinen Sattel am besten von zu Hause mitbringen.

Hinweis: Der mitgebrachte Sattel muss auf der Zollerklärung eingetragen werden. Wird dieser nicht wieder mit außer Landes genommen, wird Zoll erhoben.

Strom

Stromspannung 220 Volt. Mit europäischen Flachsteckern dürfte es kein Problem sein. Ein Adapter nützt wenig, da in neuester Zeit, die Elektrik aus aller möglichen Länder stammt.

Wer bei Einheimischen in Jurten übernachtet, sollte auf Strom verzichten. Die Nomaden beziehen ihren Strom meist über Solarzellen oder über den Benzingenerator. Diese Art der Stromversorgung dient meist der Licht- und Fernsehapparat-Versorgung.

Telefonieren

Öffentliche Telefonzellen gibt es in der Mongolei nicht und in Ulan Bator kaum. Ebenso eingeschränkt ist die Erreichbarkeit mit dem Handy. Laut den Teste der Einheimischen ist der Empfang auf ca. 40 km um Ulaanbaatar herum beschränkt.

In Ulan Bator gibt es Ein-Personen-Telefon-Anbieter. Diese sitzen an der Strasse mit einem Telefon vor dem Bauch. Eine Minute Telefonieren nach Europa kostet ca. 25000 Tugrik.

Außerhalb der Hauptstadt kann man in jeder Post via Satellitentelefon nach Europa telefonieren.

Vorwahlen

  • nach Deutschland: 1049 + Ortskennzahl ohne 0 + Rufnummer
  • nach Österreich: 1043 + Ortskennzahl ohne 0 + Rufnummer
  • in die Schweiz: 10423 + Ortskennzahl ohne 0 + Rufnummer
  • in die Mongolei: 009 76 + Ortskennzahl + Rufnummer

Rufnummern innerhalb der Mongolei

  • Notarzt: 103 (vorab die Vorwahl des jeweiligen Aimak wählen)
  • Vorwahl in eine andere Stadt der Mongolei: Ortskennzahl + Rufnummer (Ortskennzahl für Ulaanbaatar: 11)
  • Feuerwehr: 101
  • Polizei: 102
  • Russisches Krankenhaus: (+976) 11 45 00 07

Toiletten

öffentliche findet man in Hotels, Gaststädten und Bahnhöfen. In der freien Natur sucht man sich einen geeigneten Ort.

  • Damentoilette – bie dsasah gadsar em – Бие засах газар зм
  • Herrentoilette – bie dsasah gadsar er – Бие засах газар зр

Trinkgeld

Trinkgeld wird gern genommen. Ca. 10 Prozent des Rechnungsbetrages.

Trinkwasser

Leitungswasser ist kein reines Trinkwasser. Es ist stark mit Chlor versetzt. Und sollte, wenn nur im abgekochten Zustand getrunken werden. An jedem Kiosk oder Markt im Aimag-Zentrum gibt es Trinkwasser in Flaschen zu kaufen.

Unterkunft

Hotels sind in der Mongolei sehr knapp. Privatunterkünfte oder Jurten-Camps sind günstige. Sie können selten von Deutschland aus gebucht werden. Dies ist oft nur in Verbindung mit einer Reise möglich.

  • Jurten- oder Ger-Camps – 25 bis 50 Euro – befinden sich in der Nähe von bekannten Touristenpunkten. Übernachtung in einer Jurte, Toilette und Waschgelegenheiten, Duschen in einem festen, separaten Haus. Oft befindet sich in der Jurte ein Ofen, den man selbst heizen muss.
  • untere Preisklasse – 10 bis 30 Euro – einfaches Zimmer, Gästehäuser, gibt es lediglich in Ulan Bator und den Aimag-Zentren.
  • mittlere Preisklasse – 25 bis 100 Euro – einfaches Zimmer, meist mit Fernseher, gibt es lediglich in Ulan Bator und den Aimag-Zentren.
  • hohe Preisklasse – ab 100 Euro – guter bis sehr guter Standard, Fernseher mit mehreren Programmen, auch in englisch, gibt es lediglich in Ulan Bator.
  • Luxus Preisklasse – ab 150 Euro – Top Standard, mehrere Zimmer, Fernseher mit Satellitenempfang, auch deutscher Sender (beachten Sie die Zeitumstellung), Frühstück, Mittag und Abendbrot  nach Wahl, Servicepersonal spricht oft englisch, russisch, deutsch, gibt es lediglich in Ulan Bator.

Die Angaben können wirklich nur eine Richtlinie sein.

In der Mongolei wird man oft eingeladen. Schauen Sie sich die Leute an, wenn Sie jemandem folgen. Persönlich bin ich bisher immer positiv überrascht wurden. Die Menschen sind mehr als nur höflich.

öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Taxi (Automiete mit Fahrer): Das Taxi ist das bequemste Transportmittel der Mongolei. Die Preise hierfür werden vor Fahrtantritt ausgehandelt. Für die großen Strecken gilt: Karakorum – Ulaanbaatar 30 Euro, Tagesausflug Tereldsh 20 Euro.

Mit dem Sammeltaxi: ist man am schnellsten und preiswert unterwegs. Sammeltaxis fahren immer von zentralen Plätzen ab. Einen Fahrplan gibt es nicht. Der Kleinbus startet, wenn er voll ist.

Mit dem Bus: Das preiswerteste Verkehrsmittel. Innerhalb der Mongolei ist das Busnetz mit den größeren Städten noch sehr gut ausgebaut. Dies gilt auch für die Verbindungen in die Nachbarstaaten Russland und China.

Mit der Eisenbahn:  Es gibt lediglich die Transmongolische Strecke, eine Verbindung zwischen Russland und China (Transsibirische Eisenbahn)

Schwarzfahren ist in der Mongolei unmöglich! Zusätzlich zum Fahrer gibt es noch einen Kontrolleur. Es lohnt auch nicht angesichts der Preise.

Russland - Transsibirische Eisenbahn Sibirien

Russland – Transsibirische Eisenbahn

Verständigung

mit Englisch kommt man höchstens in Ulaanbaatar an. Die gängigsten Sprachen sind russisch und deutsch.

deutsch mongolisch Ausprache
ja Тийм, за tiim, dsa
nein үгүй ugui
Guten Tag cайн байна уу  sain bain uu
Guten Tag an mehrere Personen cайн байцгаана нуу sainbaitsgaa nuu
Gute Nacht cайхан нойрсоорой saikhan noirsooroi
danke баярлалаа bajarlaa
bitte за, зүгээр dsa, dsugeer
auf Wiedersehen баяртай bajartai
Entschuldigung Уучлаарай uutschlaarai
0 тзг  teg
1 нэг  neg
2 хоёр  khoyor
3 гурав  gurav
4 дөрөв  döröv
5 тав  tav
6 зургаа  zurgaa
7 долоо  doloo
8 найм  naim
9 ес  yös
10 арав  arav
100 зуу  zuu
1000 мянга mayangga
hier энд end
dort тэнд tend
Eingang орох oroh
Ausgang гарax garah
Ich möchte… Би… байна. Bi… bajna.
rechts Баруун тийш  baruun tiish
links зүүн тийш  züün tiish
geradeaus чигээрээ урагшаа chigeeree
Was kostet das? …ямар үнэтэй вэ? …jamar unetei ve?
Straße гудамж gudamdsh
Wo? хаана? haana?
Wann tun…? Um welche Zeit…? …xэдэн цагт… вэ? (Ort / Ding) …kheden tsagt (Verb) …ve?

Wichtige Begriffe / Wörter / Ortsangaben etc.

  • aaruul: gepresster oder getrockneter quarkhaltiger Weißkäse
  • ail: Jurtensiedlung
  • Aimag: Verwaltungsbezirk
  • airag: Stutenmilch
  • archi: Wodka oder Milchbranntwein
  • bjaslag: salzloser Käse
  • bogd / bogdo: Buddha
  • Bogd Khan: Bezeichnung für das buddhistische Oberhaupt der Mongolei
  • borz: Trockenfleisch
  • chujs: Insel
  • dazan: Fakultät an einer buddhistischen Ausbildungsstelle
  • Deel: Nationalkleid der Mongolen
  • duu: Gesang
  • ger: Jurte
  • gol: Fluss
  • Kumiss: siehe airag
  • lam: Lama, buddhistischer Mönch
  • mach: Fleisch
  • morin chuur: zweisaitige Pferdekopfgeige
  • Naadam: “Die Spiele der Männer” – eigentlich “eriyan gurwan naadam”
  • negdel: landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft
  • nuur: See
  • örtöö: alte Bezeichnung für eine Entfernung von ca. 30 km
  • otochi: heilkundiger Mönch
  • owoo: Steinsetzung, Wegweiser
  • Sum / Somon: Unterteilung eines Aimags
  • uul: Berg

Zeit

Mongolische Zeit:  MEZ + 7 h

Eine Umstellung zwischen Sommer- und Winterzeit gibt es derzeit nicht mehr. Dies bedeutet, das während der ME Sommerzeit der Unterschied nur 6 Stunden beträgt.

Unterschiede zur mongolischen Zeit (drei Zeitzonen):

  • + 0 h – Ulaanbaatar Zeit und alle nicht genanten Aimags
  • + 1 h – die östlichen Aimags: Dornod, Suchbaatar, Chentij
  • – 1 h – die westlichen Aimags: Uvs, Bayan-Ölgii, Khovd

Zeitungen

Deutsche Tageszeitungen habe ich in Ulan Bator noch nicht entdeckt.

Seit Januar 2007 erscheint die deutsch-mongolische Zeitschrift “Super Nomad”. Diese ist in Ulan Bator erhältlich:
– Pressestelle Central Post (Tov Shuudan)
– Internationale Pressekiosk im Flughafen “Chinggis  Khaan”
– Internationale Pressekiosk im Hauptbahnhof UB
– Im Kaufhaus (Ulsin Ih Delguur), 5. Etage
– Internationales Sprach-Zentrum “Tugs Tov”
– Zentrales Dolmetscherbüro

Weitere Zeitungen in anderen Sprachen siehe Medien in der Mongolei.

 

*Alle Preisangabe auf meinen Internetseiten sind Richtwerte und ohne Gewähr


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Mongolei – Reportagen aus dem Land der Mythen

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Wie sich die nomadische Mongolei zu einem konsumorientierten Land verändert hat, in dem westliche Lebensart mehr zählen als die alten Tugenden. Und warum daran auch der Kult um Dschingis Khan nichts ändert.

»Wenn wir, ein ganzes Volk, in gemeinsamer Anstrengung und gemeinsamem Willen, zusammenkommen, so gibt es nichts auf der Welt, was wir nicht erreichen oder lernen könne.« (Süchbaatar)

… Der Blick durch die Tür ist jeden Tag derselbe. Egal wo ihr Ger in der Gobi gerade steht. Eine Gebirgskette, morgens saftig gelb und mittags, blass gelbbraun, am Abend herrlich rötlich und in der Nacht pechschwarz. Auf der weiten Wüstensteppe gibt es glühende Schicksale, deren Puls die Jahreszeiten und deren Herz die Menschen in den Gers sind. Sie singen, während der Wind über das Land streift, das Lied vom Leben. Mag sein, dass die Wüstensteppe für einen Fremden nur ein karg bewachsener Sandkasten ist, für den Nomaden ist es der Gesang der Düne, der sie glücklich macht.

Februar 2015 – ISBN: 978-3-7347-6312-0 – 120 Seiten – 24 s/w Fotos – 8,99 Euro

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