Backpacking Reisen allgemein – Packliste

Backpacking & Flashpacking Reisen – allgemeine Packliste

mit Bus und Bahn, Schiff und Flugzeug, zum Trampen etc.

Frankreich, zu Fuss, Trampen, reisen, unterwegs, Straße

zu Fuß durch Frankreich

Reisezeit: Frühling, Sommer und Herbst

maximales Gewicht: er 30 kg, sie 25 kg

Ob Backpacking, Urlaub am Strand oder Bahnreisen, ob Trekking, Wandern oder Outdoor, ob Busreisen, Reisen zu Pferd oder mit dem Fahrrad, jede Reise hat seine Eigenheiten, da will vieles bedacht sein. Packlisten sind immer subjektiv. Worauf einer nie verzichten mag, gilt für den anderen als unnötiger Ballast. Aus diesem Grund möchte ich nicht von der »ultimativen« Packliste oder »besten« Checkliste sprechen. Unsere Ansichten sind wie unsere Bedürfnisse verschieden, gleichfalls unterscheiden sich auch die Reisearten zu stark voneinander.

Um der Praxis treu zu bleiben,  stammen die verlinkte Checklisten (Packlisten werden erweitert) aus bereits durchgeführten Reisen:

Während ich die obig benannten Reisepacklisten nicht nachträglich verbessert habe, obgleich man nach jeder Reise schlauer ist, was braucht man und was nicht, gebe ich auf dieser Seite einem Überblick über alle Dinge, welche ich auf irgendeiner meiner Touren irgendwann einmal eingepackt, vor allem auch benutzt habe und heute noch für Überlegenswert halte.

Bevor und während Sie diese Reisecheckliste lesen, fragen Sie sich Folgendes:

  • Wie lange bin ich unterwegs?
  • Benötige ich zusätzliches Trinkwasser?
  • Was benötige ich als Verpflegung und wie viele Tage muss ich dabei überbrücken?
  • Welches Klima herrscht vor Ort?
  • Habe ich an die richtige Kleidung gedacht, wie viel brauche ich davon? Die folgende Checkliste deckt die meisten Reisen im Frühling, Sommer und Herbst ab. Um der Kälte entgegen zu wirken, brauchen Sie Winterkleidung.
  • Benötige ich zusätzlichen Ersatz, z. Bsp. Schuhe etc.? (aufgrund der Länge meiner Tour, des Geländes, lange Wegstrecken etc.)
  • Brauche ich Spezialausrüstung? (mehr als einen Tagesmarsch von der Zivilisation entfernt)
  • Benötige ich Medikamente? (z. Bsp. Blutdruck, Diabetes etc.)
  • Welche Tragelasten verkrafte ich? Als Richtwert: er 30 kg, sie 25 kg, bei ca. je 20 km zu Fuß pro Tag
  • Kann ich alle Gepäckstücke auf einmal allein tragen? Könne Sie diese Frage mit »Ja« beantworten ist alles in Ordnung. Bei einem »Nein« sollten Sie unbedingt Gepäck reduzieren.

Kleidung

Berücksichtigen Sie bei Ihrer Auswahl die Klimaverhältnisse vor Ort. Wind, Regen und Kälte sind am gefährlichsten. Kleidung sollte den Körper warm und trocken halten, gleichfalls den Körper gut lüften, damit er nicht überhitzt. Zudem sollte die Kleidung schnell trocknen, leicht und wasserabweisend sein. Bei allgemeinen Reisen, insbesondere Urlaubsreisen brauchen Sie keine Spezialausrüstung, außer vielleicht ein paar Wanderschuhe und oder ein Mehrzweckmesser.

Für die meisten Unternehmungen eignen sich hohe Schuhe mit moderner Profilsohle. Das Obermaterial sollte aus weichem, offen hydrophobierendem Material beschaffen sein. Ihre Schuhe sollten wasserabweisend sein und schnell trocknen. Egal welche Art an Schuhen Sie mitnehmen, sie müssen vorher gut eingelaufen sein. Achten Sie auf einen Festen Sitz in der Ferse und genügend Raum zur Bewegung Ihrer Zehen im Schuh.

zusätzlich oder alternativ für Frauen:

  • 1 BH
  • 1 Bikini

allgemein: Rucksack, Dokumente und Co.

Ihr Rucksack ist der wichtigste Gegenstand während Ihrer Reise zum Transport der Kleidung und Ausrüstung. Er sollte vor allem komfortable, gut verarbeitet und strapazierfähig (starkes, wasserfestes Gewebe) sein. Achten Sie auf feste und verstellbare Tragegurte, diese müssen gut am Gestell oder Gewebe befestigt sein. Vor allem der Hüftgurt muss perfekt sitzen, denn auf Ihrer Hüfte lastet das Hauptgewicht des gefüllten Rucksackes. Nützlich sind kleinere Seitentaschen mit Reißverschluss.

Angenehm ist ein leichter Wanderrucksack aus strapazierfähigem, wasserabweisendem Gewebe mit gepolsterten Tragegurten.

Übernachtung für Backpacking & Flashpacking

Ein Schlafsack soll Sie in der Nacht nicht am Schlaf hindern, weshalb er immer trocken gehalten werden muss. Da bei zwei angebotenen Arten kaum eine Auswahl besteht, entscheiden Sie sich vorzugsweise für einen Daunenschlafsack (leicht und bessere Wärmeisolierung). Leider verliert der Daunenschlafsack, sofern er nass wird, seine Isolierfähigkeit und braucht ewig, um wieder richtig trocken zu werden. Sollten Sie bei feuchten Witterungsverhältnissen unterwegs sein, ist ein Schlafsack mit Kunstfasern die bessere Wahl (trocknet schneller). Vorzugsweise sollte dieser Kunstfaserschlafsack ca. 30 cm länger sein als Ihrer Körpergröße, damit Sie Ihre Schuhe (bleiben über Nacht schön trocken) im unteren Ende des Schlafsackes platzieren können. Packen Sie Ihren Schlafsack am besten in eine Kompressionstüte, da bleibt er schön sauber und lässt sich gut im Rucksack verstauen.

Dieser leichte und dünne Schlafsack ist sinnvoll, um die Wärmewirkung im eigenen Schlafsack zu erhöhen. Gleichfalls ist fühlt es sich in Massenunterkünften wie Jugendherbergen oder Hütten viel hygienischer an.

Was bei den Schlafsäcken an Auswahl zu wenig ist, überfordert bei den angebotenen Arten (Firstzelt, Einwand-, Doppeldachzelt, Pyramidenzelt, Kuppelzelt, Tunnelzelt usw.) an Zelten zumeist. Deshalb beschränke ich mich auf ein paar Dinge, worauf ich beim Kauf eines Zeltes achte: aerodynamisches Mehrgestänge-Zelt (solide im Gestänge und gutes Reparatur-Set) mit möglichst klein unterteilten Stoffflächen, Überzelt reicht bis zum Boden, viele Abspannmöglichkeiten (weite Abspannschlaufen), robuste Reißverschlüsse mit Entlastungsriegel, feinmaschige Moskitonetze an allen Öffnungen, gute Ventilation, einfacher Aufbau (nach Möglichkeit mit Handschuhen), eventuell zwei gegenüberliegenden Eingängen und oder Vorzelt. Für die meisten Touren habe ich mich für ein Tunnelzelt mit Doppeldach, einem Eingang und Vorzelt entschieden. Tunnelzelte haben ein günstiges Raum-Gewicht-Verhältnis, sind flott aufgebaut und recht windstabil. Für Wintertouren (zu große Schneefangflächen) sind sie allerdings nur bedingt geeignet.

Hygiene

zusätzlich oder alternativ für Frauen:

Backpacker – Küche

Russland - Transsibirische Eisenbahn Sibirien

Russland – Transsibirische Eisenbahn

Orientierung

Fotoausrüstung

  • 1 Sucherkamera – für Schnappschüsse und zum aus der Hand geben etc. (bei amazon ansehen)
  • 1 Spiegelreflexkamera – DSLR (bei amazon ansehen)
  • 1 Objektiv (28 – 80 mm)
  • 1 Objektiv (100 – 300 mm)
  • (1 Stativ)
  • 2 UV-Filter
  • div. Farbfilter
  • div. Filme für analoge Aufnahmen
  • Speicherkarten
  • Ersatzbatterien, Akku, Ladegeräte

Elektronisches & Digitales

Apotheke

Nützliche Hilfen

  • Kompressionstüte bei amazon ansehen
  • Reisewäschebeutel (bei bergfreunde.de oder amazon ansehen)
  • aufblasbares Nackenkissen (bei bergfreunde.de oder amazon ansehen)
  • Ohrstöpsel (bei bergfreunde.de oder amazon ansehen)
  • Vorhängeschloss (für Übernachtungen in Hotels oder Jugendherbergen etc.) bei bergfreunde.de oder amazon ansehen
  • Schlafmaske (bei bergfreunde.de oder amazon ansehen)
  • Reader für Bücher – bei amazon ansehen (Reader sind ganz praktisch, vor allem, wer gern alles zusammen hat. Selbst nutze ich diese nie, da ich lieber Bücher auf Papier habe. Texte, welche ich digital lese, wandle ich in PDF um und speichere sie auf kleine SD-Cards, die ich dann über das Telefon lesen kann.)
  • Kontaktlinsen (Mit Kontaktlinsen, bzw. Zubehör, habe ich keine Erfahrung, für Ihre Informationen bin ich dankbar.)
  • Kontaktlinsenbehälter
  • Kontaktlinsenlösung (Reiseset)

Hier gibt es Informationen zur Notfallausrüstung.

Packliste für allgemeine Reisen (PDF 310 KB)

 


Zu Fuß von Dresden nach Dublin – 3100 Kilometer ohne Geld durch Europa

Zu Fuss von Dresden nach Dublin - 3100 Kilometer ohne Geld durch Europa

Zu Fuß von Dresden nach Dublin – 3100 Kilometer ohne Geld durch Europa

2006 – Edition ost / Verlag am park (Eulenspiegel Verlagsgruppe) – ISBN-13: 978-3-89793-124-4 – 100 s/w Fotografien – 14,90 Euro

3.100 Kilometer legte Jan Balster zurück– auf Schusters Rappen. Vom Ufer der Elbe bis an den Atlantik, quer durch Westeuropa via Schweiz, Frankreich, Großbritannien und Irland. Das besondere war nicht nur die Art des Reisens, sondern auch die Umstände: Balster hatte keinen Euro in der Tasche.

Sein lebendiger, anschaulicher Bericht über eine ungewöhnliche Entdeckungstour ist mehr als nur Mitteilung über ein Abenteuer. Es ist auch eine Einladung, mal über den deutschen Tellerrand zu schauen. Der Sachse ermuntert und ermutigt, aus dem alltäglichen Trott auszubrechen. Dazu bedarf es keines gefüllten Kontos, sondern nur etwas Mut.

Freunde finden sich überall, die einem weiterhelfen.

(Klappentext des Buches)

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